Parken in Szentendre 2026: Zonen und Sehenswürdigkeiten
Szentendre liegt am Tor zum Donauknie, an der Begegnung des Visegráder Gebirges und der Szentendreer Donau. Das beliebte Ausflugsziel im Ballungsraum Budapest zieht Besucher vor allem mit seiner Kunst, Kultur und natürlichen Umgebung an.
Die Stadt ist von Budapest aus mit dem Auto, der HÉV, dem Bus und dem Ausflugsschiff leicht erreichbar. Wenn du mit dem Auto anreist, lohnt es sich, die Parkregeln und die Lage der Zonen im Voraus zu prüfen, damit dir mehr Zeit für das Besichtigen der Stadt bleibt.
Die Szentendreer Donau und die Umgebung der Innenstadt
Die besondere Lage von Szentendre wird durch die östlichen Hänge des Visegráder Gebirges, die Szentendreer Donau und die gegenüberliegende Szentendreer Insel bestimmt. Die Innenstadt liegt zwischen dem Tal des Sztaravoda-Bachs und des Bükkös-Bachs, in dem Gebiet, das von der Donaupromenade und dem Donauknie-Ringweg eingefasst wird. Dieser Stadtteil ist ein guter Ausgangspunkt, wenn du die Uferlandschaft und den historischen Stadtkern bei einem Spaziergang kennenlernen möchtest.
Wichtige Elemente der Gewässerstruktur der Stadt sind die Bäche, die aus Richtung des Berglands zur Donau hin verlaufen, darunter der Sztelin-, der Sztaravoda-, der Bükkös- und der Dera-Bach. Mit dem Auto ist es ratsam, in der Nähe der Innenstadt zu parken und die zentralen, nah beieinanderliegenden Teile zu Fuß zu erkunden.
Der mittelalterliche Stadtkern und der Kirchturmhügel
Der Name Szentendre erscheint erstmals in einem mittelalterlichen Testament, das in Sanctus Andreas ausgestellt wurde. Der damalige Stadtkern entwickelte sich auf der anderen Seite des Bükkös-Bachs, rund um die heute noch stehende Pfarrkirche des Heiligen Johannes des Täufers. Zur Zeit des Árpád-Hauses war Szentendre ein Hofort, also auch eine Unterkunftsstätte des wandernden Königshauses.
Das Zentrum der Siedlung wurde von einer Kirche und der in ihrer Nähe stehenden königlichen Unterkunft bestimmt. Die Kirche aus der Árpád-Zeit wurde auf dem Hügel am Bükkös-Bach errichtet, und zwischen dem Bach und dem Hügel stand wahrscheinlich ein befestigter Gutshof, vermutlich an der Stelle des heutigen Rathauses oder in dessen Nähe. Auf der Ostseite des Kirchturmhügels entstanden die ersten Privathäuser, daher erkundet man diese Gegend am besten zu Fuß und mit Blick auf die historischen Schichten.
Ulcisia und das römische Erbe von Szentendre
Die erste namentlich bekannte Siedlung auf dem heutigen Gebiet von Szentendre war Ulcisia, mit der ein römisches Auxiliarlager, ein Limesturm, eine kleinere Versorgungsansiedlung und Villenwirtschaften verbunden waren. In den Villen lebten Beamte aus Aquincum und Veteranen, darunter befand sich auch das derzeit größte bekannte Villengebäude Pannoniens. Das Kastell diente als Standort der Cohors militaria nova Surorum.
Die Siedlung entstand als Teil des entlang der Donau verlaufenden Limes und war ein Kontrollpunkt des Abschnitts zwischen Dunabogdány und Óbuda. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Donauknies in Pannonien. Der Name Ulcisia stammt vom illyrischen Wort ulk, also Wolf, deshalb ist der Ort auf Ungarisch auch als Farkasvár bekannt. Um die römische Vergangenheit zu verstehen, lohnt es sich, die Geschichte der Stadt und ihre Lage an der Donau gemeinsam zu betrachten.
Prähistorische und völkerwanderungszeitliche Funde
Auf dem Gebiet von Szentendre folgten in verschiedenen Epochen, unabhängig voneinander, entstandene Siedlungen aufeinander. Diese bildeten sich typischerweise neben den vier größeren Wasserläufen der Region und standen oft in Verbindung mit dem Verkehr entlang der Donau. Im Bestand des Ferenczy-Museums befinden sich verstreute Funde aus der Bronze- und Eisenzeit, und auf der Pap-Insel ist ein bronzezeitlicher Urnenfriedhof bekannt.
Nach der römischen Zeit war die Region wahrscheinlich längere Zeit unbewohnt, doch aus dem fünften Jahrhundert sind Gräber erhalten geblieben. Aus der Umgebung kamen merowingische Funde und auch ein Friedhof mit hundert Grabstellen zutage, der der bislang größte bekannte merowingische Friedhof Ungarns ist. Aus der späteren Zeit sind außerdem awarische Goldschmiedearbeiten sowie Gräber aus der Zeit der Landnahme in der Höhe der Pap-Insel bekannt.
Innenstadt, Szamárhegy und die Stadtteile
Szentendre war bis zum letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts eine Kleinstadt, deren damaliges Siedlungsgebiet im Wesentlichen die heutige Innenstadt und Szamárhegy umfasste. Diese beiden Stadtteile werden durch die an ihrer Grenze verlaufende Hauptstraße von den übrigen Teilen Szentendres getrennt. Wenn dich vor allem der alte Stadtkern interessiert, solltest du die Innenstadt und die Umgebung von Szamárhegy zu Fuß erkunden.
Im Laufe der Jahrhunderte schlossen sich auch kleinere Siedlungen Szentendre an, die als Stadtteile mit ihren traditionellen Namen weiterleben. Dazu gehören Izbég und Derecske, während auf früheren landwirtschaftlichen Flächen Pannóniatelep, Püspökmajor, Pismány und Szarvashegy bebaut wurden. Um die weiter entfernten, ausgedehnteren Stadtteile zu erreichen, kann das Auto praktischer sein, im Zentrum, das für seine Kunst und Kultur bekannt ist, ist jedoch der Spaziergang die naheliegende Wahl.
Parken in Szentendre
Das gebührenpflichtige Parksystem von Szentendre ist in Zonen unterteilt, die Stundenpreise und Zahlungsbedingungen können sich je nach Gebiet unterscheiden. In den ausgewiesenen Bereichen muss in der Regel an Werktagen bezahlt werden, daher solltest du nach der Ankunft immer die Hinweise vor Ort prüfen. Informationen zur Stadt kannst du auf der Parkseite von Szentendre ansehen.
Mobiles Parken ist eine bequeme Lösung, weil du keinen Parkautomaten oder Kleingeld suchen musst. Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem Gebiet du geparkt hast, kann der Parkzonen-Finder helfen, die richtige Zone zu identifizieren.
- 2012 – Szentendre II. Zone: 500 Ft/Std. (jeden Tag 09:00–20:00)
- 2013 – Szentendre III. Zone: 660 Ft/Std. (jeden Tag 09:00–20:00)
Die Preise gelten auf Grundlage der Daten der Nemzeti Mobilfizetési Zrt. zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.
Tipp: Wenn du auch die Donaupromenade, die Innenstadt und die Umgebung des Kirchturmhügels ansehen möchtest, wähle einen Parkplatz in Zentrumsnähe und erkunde anschließend die nah beieinanderliegenden Sehenswürdigkeiten zu Fuß.
Das Parken kannst du vor Ort mit wenigen Klicks auch direkt von deinem Telefon aus online starten, ohne Parkautomat, Bargeld oder die Installation einer separaten App.
Die oben genannten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und können in bestimmten Fällen von den tatsächlichen Daten abweichen. Um die aktuellen täglichen Parkgebühren einzusehen, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link!
SZENTENDRE informationen zur parkzone: 08-04-2026